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Was ist Rallye ?
"Der Begriff ist aus der Pfadfindersprache und bedeutet
ein Treffen, bei dem die Starter sternförmig einem gleichen Ziel zustreben." Als
Grundstein gilt die Rallye Monte Carlo, sie wurde 1911 erstmals als eine Art
Sternfahrt ausgetragen. Rallyesport ist fast so alt wie das Auto selbst. Auf
abgesperrten Wertungsprüfungen (WP), in der Regel von A nach B führend, findet
eine Rallye statt. Im Minuten-Abstand werden die einzelnen Starter auf die WP
geschickt, immer im Kampf mit der Uhr. Die gestoppten Zeiten auf den jeweiligen
WP werden addiert und ergeben das Endergebnis. Gewonnen hat der Starter der die
geringste Zeit auf allen WP benötigt hat. Zwischen den WP führt der Weg über den
normalen Straßenverkehr, die Vorschriften (STVO) sind zu beachten
(Verbindungsetappen). Damit sich daran gehalten wird, haben die Starter genau
festgelegte Zeitfenster von WP zu WP. Wer zu spät kommt, erhält für jede Minute
eine Strafsekunde, 60 Strafsekunden bekommt man, wenn man zu früh kommt.
Rallyefahrer/in benötigen noch einen zweiten Fahrer/in im Cockpit, der so
genannte "Co."! Die Person auf dem zweiten Sitz erstellt im Training einen
Aufschrieb, gemäß den Ansagen des Fahrers. Dieser Aufschrieb erfasst jede Kurve,
Sprungkuppe, Brücke, jeden Straßenbelag und jede Gefahrenstelle. Der erstellte
Aufschrieb wird auch "Gebetbuch" genannt. Genaue Regeln gibt es nicht für den
Aufschrieb, jedes Team hat ihr persönliches Modell verfeinert das auf dem
"1-bis-5"-System basiert! Die "1" steht für eine Spitzkehre und die "5" für eine
leichte Biegung die Vollgas gefahren werden kann! Die dazwischen liegenden
Zahlen, zusätzlich mit "plus" und "minus" abgestuft, charakterisieren dazwischen
liegende Kurvenkonstellationen. Während einer Rallye liest der "Co." dem Fahrer
über eine Gegensprechanlage (wegen Geräuschpegel im Fahrzeug) genau den
WP-Verlauf vor. Zunehmend entwickelt sich der nationale Rallyesport zum
Zuschauermagneten!
Rallyesport ist Teamsport!
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